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Wagons-Lits Schlafwagen für das Dänische Eisenbahnmuseum
Das Museum hat im Sommer 2010 einen Wagons-Lits Schlafwagen von einer Gruppe Eisenbahnfreunde von der Museumsbahn Schönberger Strand östlich von Kiel erworben. Eine Beschreibung (auf Dänisch) des Wagens, des Kaufs, des Transports nach Dänemark und die weiteren Pläne lesen Sie hier (illustrierter Artikel im PDF-Format).
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Neueinrichtung der Dauerausstellung
Im Herbst 2010 wurden Wagen und Lokomotiven in dem Teil der Halle zum Eingang hin umgestellt. Der Neuaufbau geht 2011 weiter. Dadurch wird die Chronologie gestrafft, so dass man in der neuen Ausstellung die geschichtliche Entwicklung besser verfolgen kann.
Gleichzeitig wird Platz für neue Wagen und Loks geschaffen, und die Szenarios in der Ausstellung werden verbessert und vermehrt.
Wir haben neue Bahnsteige zwischen Gleis 1, 2 und 3 sowie 4 und 5 angelegt - erstere mit einer schotterartigen Oberfläche wie auf den frühen Bahnhöfen, letzterer mit Plattenbelag. Die Bahnsteige schaffen Atmosphäre und erleichtern den Einblick in Wagen und Loks.
Auf den ersten Gleisen stehen die ältesten Wagen und Loks des Museums. "Gamle Ole" und die beiden Stephenson-Lokomotiven von 1868-69 stehen zusammen mit unseren Abteilwagen desselben Jahrgangs. Danach folgt der Schneepflug und ein geschlossener Güterwagen aus den 1860er Jahren zusammen mit dem Kleinod, der Güterzuglokomotive G 78, 1875 in Esslingen gebaut.
Die schöne Schnellzuglokomotive P931 wurde auf Gleis 5 verlegt und hat einen Postwagen angekoppelt, der neu in der Ausstellung ist.
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Seit 1988 benutzt das Museum in großem Umfang Figuren oder Puppen (wie manche sagen), um Szenarios und Ausstellungen zu bevölkern und lebendig zu machen. Viele der älteren Figuren haben einen neuen Standort erhalten, und für die neuen Bahnsteige wurden neue angeschafft: Auf Bahnsteig 1 begegnet man einer Gruppe Fahrgäste, die gerade vom Land hereingekommen sind. Vorbild für die Gruppe ist das Gemälde „Bauern in der Hauptstadt“ von Erik Henningsen (1887). Und sitzt in dem vornehmen Abteil daneben nicht ein berühmter Dichter? Auf dem Dach des Wagens bringt der Lampenwärter die Öllampen an, bevor der Zug weiterfährt - und auf dem Laufbrett an der Seite des Wagens ist der Schaffner bereit zur Fahrkartenkontrolle.
Im Laufe von 2011 wird eine Vielzahl von Figuren auf den anderen Bahnsteigen hinzukommen.
Etwas weiter in der Ausstellung folgt ein Privatbahnthema: ein geschlossener Güterwagen und eine Rangiermaschine, gebaut von Frichs für die Hammel-Bahn, die Dampflok von der Stubbekøbing-Nykøbing-Bahn und das Schienenauto des Chefs der Skagen-Bahn.
An mehreren Stellen werden kurze zeittypische Schienenrahmen eingebaut - z. B. die sogenannten „Topfgleise“, bei denen die Schienen auf umgekehrten „Töpfen“ ruhen. Auf den zusätzlichen Gleisen werden kleine Fahrzeuge wie Rottenwagen und Draisinen ausgestellt.
Einige der vielen Dampfloks, die jahrelang ständig in der Ausstellung standen, wurden ins Magazin verbracht. Damit erhalten wir im Laufe von 2011 u.a. Platz für ein Gleis mit einem Güter- und Rangierthema und die Gesamtausstellung von Dieselloks und Triebwagen auf Gleis 16-19 ganz hinten im Museum. Die Ausstellung hier wird so eingerichtet, dass sie für Sonderveranstaltungen wie z. B. „Bahnland“ in den Winterferien oder die Vermietung für verschiedene Events schnell umgebaut werden kann.
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Das Dänische Eisenbahnmuseum als Modell
Im August 2004 feierte das Museum den 50. Jahrestag der Indienststellung der ersten Diesellok der Baureihe MY. Aus diesem Anlass bekam die museumseigene MY 1011 Besuch von Schwester-Loks aus Norwegen, Belgien, Luxemburg und sogar aus Ungarn. Außerdem nahm eine große Zahl von Voll- und Halbschwestern der Diesellok aus Norwegen, Schweden und Dänemark teil. Die Veranstaltung war einer der bislang größten Erfolge des Museums mit Besuchern aus ganz Europa.
Die äußerst kostspielige Reise der ungarischen Lok wurde vom Museum und von Klaus Korbacher aus Nürnberg gesponsert. Klaus Korbacher oder ”Nohab-Pappi”, wie er sich nach der schwedischen Fabrik, die die MY-Loks baute, gern nennt hat nun dem Museum ein großzügiges Geschenk zur Erinnerung an das große Dieseltreff 2004 gemacht. Es handelt sich um ein unglaublich detailliertes Modell des Rundlokschuppens des Museums im Maßstab 1:220 auch Spur Z genannt. Das Modell wurde von Korbachers ungarischem Freund Iván István gebaut und zeigt den Zustand während des Treffs im August 2004 mit den vielen Dieselloks um die Drehscheibe herum, den vielen Gästen darunter Korbacher und das ungarische Lokpersonal mit der Minibahn, die auf dem Museumsgelände fährt, mit dem mitgeführten Schlafwagen der Ungarn, mit der Gartenbahn und allen nur erdenklichen Details. Das Modell ist nun im Museum zu sehen.
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