Neuheiten


Das Museum baut …
Das Dänische Eisenbahnmuseum baut seit Herbst 2009 an einem neuen Balkon über Teilen der Ausstellungshalle mit zugehörigem Treppen- und Aufzugsturm.
Der Balkon, der am 15. Juni für das Publikum freigegeben wird, hat drei Abschnitte: einen, der zunächst für Sonderaustellungen dient, einen mit Toiletten und schließlich einen flexiblen Bereich für kleinere Sonderausstellungen, Vorträge oder Café u.a.m.
Der Treppen- und Aufzugsturm wird voraussichtlich im Juni fertig.
Danach wird der Bodenbelag um den Turm herum erneuert.
Nach Abschluss der Bauarbeiten bestehen erheblich bessere Möglichkeiten für kleinere Sonderausstellungen. Auch die Durchführung von Sonderveranstaltungen im hinteren Teil des Museums wird erleichtert und verbessert. Von einem besonderen Abschnitt des Balkons aus kann man die Arbeiten in der Werkstatt verfolgen. Mit den neuen Toiletten auf dem Balkon erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch. Dank des neuen Aufzugs haben künftig Behinderte sehr viel bessere Möglichkeiten, sich im Museum zu bewegen.


Ein Tag mit Thomas und seinen Freunden im Dänischen Eisenbahnmuseum
Um den dänischen Buß- und Bettag herum (29. April – 2. Mai) besuchte die kleine Lok Thomas aus England das Dänische Eisenbahnmuseum. Trotz ungünstiger Witterung war die Veranstaltung ein Riesenerfolg: Über 10.000 Besucher vergnügten sich mit der kleinen blauen Lok Thomas, seiner dänischen Freundin Hansine, auf dem Spielgelände, mit Gesichtsbemalung, Thomas-Filmen und, und, und … Wir erwägen, Thomas im nächsten Jahr zur selben Zeit wieder einzuladen.


Das Dänische Eisenbahnmuseum als Modell
Im August 2004 feierte das Museum den 50. Jahrestag der Indienststellung der ersten Diesellok der Baureihe MY. Aus diesem Anlass bekam die museumseigene MY 1011 Besuch von Schwester-Loks aus Norwegen, Belgien, Luxemburg und sogar aus Ungarn. Außerdem nahm eine große Zahl von Voll- und Halbschwestern der Diesellok aus Norwegen, Schweden und Dänemark teil. Die Veranstaltung war einer der bislang größten Erfolge des Museums mit Besuchern aus ganz Europa.

Die äußerst kostspielige Reise der ungarischen Lok wurde vom Museum und von Klaus Korbacher aus Nürnberg gesponsert. Klaus Korbacher – oder ”Nohab-Pappi”, wie er sich nach der schwedischen Fabrik, die die MY-Loks baute, gern nennt – hat nun dem Museum ein großzügiges Geschenk zur Erinnerung an das große Dieseltreff 2004 gemacht. Es handelt sich um ein unglaublich detailliertes Modell des Rundlokschuppens des Museums im Maßstab 1:220 – auch Spur Z genannt. Das Modell wurde von Korbachers ungarischem Freund Iván István gebaut und zeigt den Zustand während des Treffs im August 2004 mit den vielen Dieselloks um die Drehscheibe herum, den vielen Gästen – darunter Korbacher und das ungarische Lokpersonal – mit der Minibahn, die auf dem Museumsgelände fährt, mit dem mitgeführten Schlafwagen der Ungarn, mit der Gartenbahn und allen nur erdenklichen Details. Das Modell ist nun im Museum zu sehen.


The Art of the Poster - Plakatkunst von London Transport
Seit vielen Jahren verfolgen London Underground und ihre Nachfolger London Transport und Transport for London den Grundsatz, ihre Plakate von den besten Künstlern und Designern ihrer Zeit entwerfen zu lassen.

Viele davon hängen nun in der kolossalen Sammlung des London Transport Museums. Die allerbesten wurden 2008 auf einer retrospektiven Sonderausstellung in London unter dem Titel „The Art of the Poster - A Century of Design“ gezeigt. Die Ausstellung wurde später in Dresden wiederholt.

Vom 15. Juni bis 15. September 2010 ist „The Art of the Poster - Plakatkunst von London Transport“ nun im Dänischen Eisenbahnmuseum zu sehen.

Wie in der ursprünglichen Ausstellung sind zahlreiche originale „artworks" (Druckvorlagen) zu sehen. Als Besonderheit sind für die Ausstellung im Dänischen Eisenbahnmuseum jedoch viele gedruckte Plakate hinzugekommen, so dass man den Prozess vom Atelier des Künstlers bis zum fertigen Plakat verfolgen kann. Dazu trägt zusätzlich dokumentarisches Material über die einzelnen Künstler bei. Die Ausstellung besticht durch eine überwältigende Vielfalt von Materialien, Stilarten und Techniken.

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